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erstellt am 26.07.2023

Im Karton, die Zweite (Südengland)

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Prideaux Castle diesmal ist Südengland mit den Grafschaften Kent, East Sussex, West Sussex, Hampshire, Dorset, Wiltshire, Devon, Cornwall, Teile von Gloucestershire und ein kleines Stückchen Wales.
Gerade Cornwall ist durch viele Rosamunde Pilcher Filme im deutschen Fernsehen bekannt. Aber auch die anderen Grafschaften haben viel malerische Landschaft und historische Sehenswürdigkeiten zu bieten.


Nichts vorgebucht, weder Fähre noch Campingplätze, was zur Folge haben kann, das man den ein oder anderen Campingplatz umsonst angefahren hat.

 

So habe ich mich vorab informiert und ein paar Apps aufs Mobiltelefon gepackt. Des weiteren hab ich eine Jahresmitgliedschaft beim Caravan & Motorhome Club gemacht (leider geht das nur Jahresweise)

 

  • Britstop habe ich mir nicht geholt nachdem ich wenig gutes drüber gelesen hatte. Es gibt diese aber günstig auf Ebay-Kleinanzeigen zu kaufen (wegen der Lizenznummer)
  • Park4night funktioniert ganz gut auch ohne Geld zu investiert. Es sind aber einige Funktionen wie z.B. Abspeichern von Favoriten nicht möglich. Leider kann es aber auch hier sein, dass die Koordinaten nicht immer stimmen. Ist mir zweimal passiert.
  • Stellplatzradar, MyCabin, Hinterland und ähnliche wiesen keine Stellplätze in England aus.
  • Ansonsten habe ich das einfach über Google Maps gemacht. Gibt man einfach Campingplatz in Google Maps ein, so werden einem sämtliche Campingplätze um den Standort herum gezeigt.
     

Calais HafenIn zwei Etappen ging es nach Calais zur Fähre nach Dover. Die Preise variieren leider nicht nur Tageweise sondern tatsächlich je nach Uhrzeit.
Hat man einen genauen Zeitplan für die Anreise, ist es erheblich günstiger, wenn man die Fähre so früh wie möglich bucht. In unserem Fall wäre das eine Ersparnis von rund 65£ gewesen für die einfache Fahrt gewesen.

Mit einem Camper ist der Eurotunnel nicht zu empfehlen, den die Preise für einen Camper schwanken zwischen 290 und über 400 Euro für eine einfache Fahrt. Noch dazu kommt man vom Deck der Fähre in den Genuss die Kreidefelsen von Dover vom Meer aus zu sehen.


Möchte man nach Ankunft in Dover dann einen Campingplatz der Wahl, sollte man auch diesen vorbuchen. Hatten wir nicht getan, dumm gelaufen. Der Platz, den wir dann genommen hatten (Little Switzerland), lebt nur von a.) der Lage und b.) Leuten die auf dem Folkestone Camping keinen Platz bekommen haben.
Stellplatz mit Strom ist Ok, Duschen, WCs und Sonstiges ist leider unterirdisch!
Was solls, einen Wunderschönen Blick auf Kreidefelsen und ein bunter Sonnenuntergang hat entschädigt.

Sightseeing auf der Insel ist kostspielig, weshalb es zu empfehlen ist, sich mindestens einen der von den Organisationen angebotenen Visitor-Pässen zu kaufen.
Hier hat man nun die Qual der Wahl. In England wäre das National Trust oder English Heritage, in Wales Cadw Explore und in Schottland Scotland Heritage.
Hier  sollte man sich vorab informieren welche Liegenschaften von welcher Organisation verwaltet werden und welche auf der eigen Liste der „Will ich sehen“ stehen.
Ist man regelmäßig auf der Insel unterwegs, kann sich auch eine Jahresmitgliedschaft schnell rechnen. Aktuelle Preise für Visitorpässe sind auf den entsprechenden Webseiten zu finden.

Eine Übersicht der jeweiligen Sehenswürdigkeiten findet man auf den entsprechenden Webseiten. Von English Heritage kann ich sagen, das man aber an den Kassen auch eine Karte bekommen kann wo die Spots verzeichnet sind.
Auch wenn man einen Visitorpass hat, muß man immer zur Kasse. nach Vorlage des Visitorpasses bekommt man dann die Eintritskarte.

Wir hatten den English Heritage und es hat sich gelohnt, denn die Engländer machen aus allem was sehenswert ist Geld.

  • Castles egal ob Steinhaufen oder renoviert
  • Küstenabschnitte wie die Kreidefelsen
  • Kathedralen, Kirchen usw.
  • Parkplätze für Sehenswürdigkeiten

ACHTUNG:
Eng, enger, geht nicht mehr. Gerade in Devon und Cornwall sollte man sich immer vor dem Abbiegen auf Anweisung des Navigationsgerätes vergewissern, das die gewünschte Straße auch breit genug für das eigene Fahrzeug ist!Ich musste dies durch stundenlange Irrfahrt durch den Dartmoor Nationalpark lernen. Für alles was breiter als 2,1 Meter ist für rein und raus aus dem Nationalpark nur eine Straße die richtige Wahl. Zumindest habe ich keine andere gefunden und war vielleicht auch bei der ein oder anderen Straße nicht mutig genug Mir war es zu eng, wenn ich bei eingeklappten Spiegeln nur noch jeweils 10 cm Luft je Seite hab.  
Wild Campen ist hier übrigens überall im Nationalpark untersagt, leider! 

Bisher haben sich meine Routenplanungen ja meist auf Motorradtouren beschränkt, was zur Folge hat, das ich über die Breite der Straße eher weniger nachdenke. Grober Fehler! Englandtour planen wie gewohnt für Mopedtouren ist eine völlige Fehlkalkulation für reisen mit dem WoMo J. Man schafft einfach viel weniger Strecke am Tag als mit dem Moped. Noch dazu lässt sich ja, wenn man noch nie dort war, auch nicht kalkulieren wie lange man an einer Sehenswürdigkeit verweilt. Aus einer geplanten Stunde werden dann schnell mal 2 – 3 Stunde und schon ist fix ein Tag vorbei und man ist keine 100km gefahren.
Am Beispiel Dover Castle hat sich das bereits gezeigt. Das Teil ist echt beeindruckend groß und das dauert, wenn man es anschauen möchte. Ist dann da noch das Faible für Fotografie … was soll ich sagen, dauert es noch länger.

Auch die Parkplatzsuche in Städten kann sich bisweilen etwas schwieriger gestalten, denn Parkplätze die ein Fahrzeug mit 6 Metern oder mehr beherbergen können gibt es nicht wie Sand am Meer, so nimmt auch das derweilen Zeit in Anspruch. Hier ist man oft gut beraten, den Parkplatzschildern für Coaches zu folgen, denn Reisebusse müssen auch parken..

Clever sind die Engländer da dann auch noch …
Oft ist es so, das die Mindestparkdauer 3 Stunden beträgt, was schnell mal zwischen 3,90£ und 7,00£ kosten kann, egal ob man nur eine Stunde stehen möchte.
Wenigstens braucht man kaum Münzen, denn entweder kann man mit Karte zahlen oder es gibt einen QR-Code und man zahlt z.B. via Apple Pay o.ä.

Canterbury Cathedral, natürlich sind sämtliche Cathedrals nicht in irgendeinem Visitorpass
enthalten, so sind mal 16 Pfund pro Person fällig.
Aber ich muß gestehen, ich mag diese alten Kirchen, am beeindruckensten finde ich die Decken

Hastings haben wir nicht wirklich was angeschaut. Es gäbe da Hastings Castle, eher ein Steinhaufen, das Hastings Battlefield, aber nö, ein kleiner Stadtbummel und Kaffee trinken.
Parkplätze auf denen auch große Wohnmobile platz finden gibt es am Straßenrand der Promenade. Der große Parkplatz ist aufgrund einer Bariere für hohe Fahrzeuge nicht zugänglich.

Next Stop: Die Seven Sisters, auch Kreidefelsen, auch Parkgebühren. Will man da mehr sehen muß man Wandern, so haben wir nicht alle Schwestern gesehen.

Arundel und Arundel Castle
Na, wie soll es sein, Arundel Castle ist weder im National Trust, English Heritage noch sonst einem Visitor Pass und Eintritt für nen Garten, nööö, denn das Schloß ist nicht für Besucher geöffnet heute. Auf dem Parkplatz gegenüber darf man mit dem Wohnmobil für zehn Pfund auch über Nacht stehen, wenn man damit leben kann das man mit dem Wohnmobil von acht Uhr abends bis acht Uhr morgens nicht raus kommt. Schön ruhig gelegen und das Stadtzentrum nur  5 Minuten zu Fuß entfernt.

Brighton, ein ähnliches Dilemma wie letztes Jahr, nur das mit einem Wohnmobil nur ein Parkplatz 3 km außerhalb des Zentrums für 12 Pfund zu finden war, also hat sich Sightseeing auf vorbei fahren beschränkt.

Portsmouth, eigentlich wollten wir auf die Isle of Wight. Was wir nicht wussten, ist, das die Fähre nur Online zu buchen ist und die einfache Fahrt stolze 130 Pfund hin und Tags drauf zurück knappe 200 Pfund kosten sollte … wieder nix,
denn das ist es mir nicht Wert Link um eine Fähre auf die Isle of Wight zu buchen
 

Also weiter zur Durdle Door. Auf dem Parkplatz ist Übernachten verboten, aber der Campingplatz hat Stellplätze direkt daneben. Cool, aber leider nur für Fahrzeuge bis fünfeinhalb Meter. Schaaaaade. Also kein Meerblick vom Wohnmobil aus.
Auf dem Parkplatz ist echt, solange dieser offen ist, die Hölle los. Fast kommt einem der Spot wie eine Pilgerstation vor. Unzählige Menschen wandern zu einem Loch in einem Felsen. Wir natürlich auch :-)

Durdle Door Camping, der Campingplatz, fast direkt am Parkplatz der Durdle Door gelegen ist sauber und gepflegt. Preise sind durchschnittlich. Es gibt alles was der Wohnmobilcamper so braucht.

Lulworth Cove, von oben sieht das echt viel schöner aus als wen man dort ist. Bereits wenn man vom Parkplatz zur Durdle Door links läuft kann man von der Anhöhe Lulworth Cove sehen. Der kleine Ort ist nett.

Ungeplant sind wir an Lulworth Castle vorbeigekommen. Der Eintrittspreis ist moderat mit 14 Pfund für zwei. Ein riesen Gelände. Von innen ist das Schloß aber so gut wie leer. 1929 wurden durch ein Feuer große Teile des Schlosses zerstört. Ab 1970 wurde das Schloss saniert, zumindest von außen.

Die Fahrt zum Start Point Leuchtturm war mit dem Ducato nicht hin zu bekommen, einfach zu eng mit dem geliehenen Wohnmobil. Wollte den Lack nicht verkratzen.
Also haben wir kapituliert und den nächsten Stop angefahren.

Die Buckfast Abbyaufgepasst, Eintritt zahlt man hier nur für die Ausstellung! Kann man daruf verzichten kann man die schöne Kirche kostenfrei besuchen. Einfach nicht den Wegweisern folgen sondern links am Ausstellungsgebäude vorbei.

 

Eden project

Das Eden Project, der volle Hype und angeblich die  „meistbesuchte Sehenswürdigkeit Englands“. Ja, es ist nicht schlecht, es gibt viele schöne Pflanzen zu sehen, aus Afrika und den südlichen Ländern Europas, aber persönlich bin ich aber der Meinung, es ist meiner Meinung nach keine 35£ Eintritt pro Person Wert um einen „Botanischen Garten“ zu besuchen.

Charlestown / St. Austell, ein malerisches Hafenstädtchen musste natürlich auch wieder dabei sein, nachdem es mir dort letztes Jahr so gut gefallen hatte.
Vor allem die leckeren Fish & Chips J am Hafen. Ein Stellplatz war leider nicht zu bekommen (ausgebucht …) Wer also hier über Nacht bleiben möchte sollte also vorbuchen, den es gibt nur einen einzigen Farm Campingplatz und auch die Hotels sind schnell belegt.
Selbst die Hotels waren alle ausgebucht.

 

Das  Lizard Lighthouse war natürlich wieder geschlossen, aber man könnte im südlichsten Cafe Englands einen Kaffee oder ein Mittagessen genießen. Viele dieser „Attraktionen“ sind eher etwas für Wanderfreunde, zu denen ich mich eher weniger zählen würde.

Auch wenn ich nicht auf Rosamunde Pilcher stehe, haben wir einige Spots angefahren, wie zu Beispiel  Mullion Cove, St. Michaels Mount und Priedaux Place.

Obwohl Land´s End, eigentlich nicht des Westlichste Punkt Englands ist lockt es unzählige Besucher an. Eben einfach sehr gut vermarktet. Wer zum westlichsten Ende Englands möchte muss nach Goose Slade Point, ein Stückchen weiter oben.

Weitere Stops waren Tintagel Castle (English Heritage), wo angeblich King Arthur gezeugt wurde sowie Valley of Rocks, Clifton Suspention Bridge, Brecon Beacons Nationalpark, Caerphilly Castle, Bath, ein Ort der seinen Namen wegen einer warmen Quellen hat, auf denen die Römer 43 nach Christus ihre römischen Bäder gebaut haben aber extrem überlaufen ist sowie natürlich Stonehenge (English Heritage)

Busweise werden die Besucher zu den 3000 vor Christus aufgestellten Steinen gekarrt. Mit dem Visitor-Pass darf man das Visitorcenter besuchen und in einem großen Bogen um die Steine laufen. Nicht enthalten sind spezielle Führungen wie mir erzählt wurde, die ab 90 Pfund aufwärts pro Person koseten sollen. Hier kann man dann sogar ohne großen Andrang außerhalb der üblichen Öffnungszeiten zwischen den Steinen herumlaufen und sie anfassen. Ich hatte mich nämlich gewundert. Außerhalb der angegebenen Öffnungszeiten kamen Busse und Leute wanderten um und zwischen den Steinen umher. Gleiches Szenario morgens um 5 Uhr 30.

Etwas entfernt vom Visitor Center gibt es einen Feldweg (Link Google Maps, GPS: 51.17848015557947, -1.8312937127115518 ) auf dem sich die Wohnmobile zum Wildcampen tummeln mit exklusivem Blick auf Stonehenge ohne das es etwas kostet. Wer also die berühmten Steine sehen möchte und dafür nichts bezahlen, fährt dort hin.

Kathedralen, vor allem wenn sie spektakuläre Decken haben finde ich einfach überragend, so standen davon einige der
Größten auf dem Programm. Sulisbury Cathedral, WInchester Cathedral, Canterbury Cathedral, sowie die Exeter Cathedral.
Leider ist keine dieser in irgendeinem Visitor-Pass. Jede hat gerne einen separaten Obolus für die Besichtigung.

Links für Fährbuchungen:  
Eurotunnel Ticket buchen (auf Eurotunnel.com)     Fähre nach Dover buchen (auf directferries.de)  Fähre nach Dover buchen (auf dfds.com)  Fähre zur Isle of Wight buchen

Download GPX:     
Sehenswertes in England als GPX

 

Mein persönliches Fazit der Reise:

Linksverkehr:
Sicherlich ist es eine Herausforderung im Linksverkehr, noch dazu mit einem Linkslenker, aber auch hier haben meiner Erfahrung nach, die Engländer die Ruhe weg. Mit stoischer Ruhe wird gewartet falls man mal die Straße sperrt, weil man wieder mal wenden muss.
Der Engländer bedankt sich sogar, wenn man ihm die Vorfahrt die er eigentlich hat in einer Engstelle auch gewährt.
Hält man sich an gewisse Regeln, ist es nicht so schlimm wie viele es erwarten.

Vorausschauendes Fahren ist gerade bei den oft engen Straßen wichtig. Sieht man ein Fahrzeug kommen, so bleibt der, der eine breitere Stelle auf seiner Seite hat, dort stehen, unabhängig der Vorfahrt und auch mal ein paar Autos länger.
Wird es enger klappt man auch gerne mal die Spiegel ein um einander passieren zu können.

Kleine und große Kreisverkehre:
Die Engländer sind für mich die Weltmeister der Kreisverkehre. Selten sieht man einen Stau am Kreisverkehr. Hat man das System verstanden geht das erheblich besser als man das bei uns gewohnt ist.
Wer zuerst am Kreisverkehr ist, fährt auch zuerst, zumindest in den kleineren Kreisverkehren.
Große Kreisverkehre haben fast ausschließlich zweispurige Einfahrten. Gewöhnlich ist die linke Spur für die gedacht, die den Kreisverkehr an der ersten Ausfahrt wieder verlassen, die rechte Spur für die, die geradeaus wollen oder eine spätere Ausfahrt nehmen.
Beim Ausfahren habe es auch die Engländer nicht mit dem Blinken, aber nimmt man nicht die erste Ausfahrt, so blinkt man IM Kreisverkehr rechts, was anzeigt das man drin bleibt.
Sollten die Regeln bezüglich dem geraden Verlassen oder Ausfahren anders sein, so wird dies durch Pfeile auf der Fahrbahn angezeigt oder es gibt gar Ampeln am oder im Kreisverkehr.
 

Enge Straßen sind oft von Mauern oder Hecken gesäumt, wobei sich oft auch in den Hecken Mauern befinden, also aufgepasst! Manchmal sind die Straßen so eng, dass man rechts wie links mit den Spiegeln die Hecken erwischt. Will man das vermeiden sollte man diese meiden und wie oben erwähnt vor dem Abbiegen mal rein schauen. Oft ist es aber leider auch nicht ersichtlich wie eng die Straße wird.


Lieber etwas langsamer unterwegs, auch wenn das Schild was anderes sagt. Fährt ein Bus oder LKW in eine Straße, kann man diese auch bedenkenlos mit dem Wohnmobil befahren. Wer ein Navigationsgerät hat, in dem man die Höhe und vor allem aber die Breite des Fahrzeuges angeben kann, sollte dies unbedingt tun, denn das spart Zeit und Nerven.

Wildcampen oder Freistehen:

Offiziell ist in England das Wildcampen nicht erlaubt, Es gibt zwar kein Gesetz das dies verbietet, den das gesamte Land befindet sich in Privatbesitz. Grundbesitz wird entweder von Personen oder Organisationen verwaltet.
Es dürfte sich aber oft schwierig gestalten, den Besitzer oder Verwalter ausfindig zu machen um eine Erlaubnis fürs Campen zu erhalten. Freistehen ist kaum erlaubt. Hinweis geben einem bereits die Schilder auf den Parkplätzen
mit „no overnight“. Ist es erlaubt gibt es meisst einen Hinweis. In Nationalparks ist es grundsätzlich untersagt und auch auf wirklich jedem Platz den man findet beschildert.

Stellplätze, Campingplätze:
Die findet man leicht entweder über eine App, Google oder viele Schilder entlang der Routen. Vorteile der Mitgliedschaft im Caravan-Club habe ich jetzt hautsächlich darin gefunden, das auf den Plätzen bevorzugt Mitglieder einen Stellplatz bekommen.

Ich mag England, die Landschaft, die kleinen malerischen Dörfer, die vielen historischen und vor allem oft bis zu hunderte von Jahren alten Burgen und Schlösser und die absolute Freundlichkeit der Engländer. Bisher war ich viermal auf der Insel, ein unfreundlicher Zeitgenosse ist mir dabei noch nicht über den Weg gelaufen.

Was Sightseeing betrifft, so wird Eintritt verlang wo immer es möglich ist und somit sollte man sich bereits vor Antritt der Reise über die Ziele Gedanken machen damit die Reisekasse geschont wird und man diese in der Reiseroute berücksichtigt, denn viel Vegetation am Straßenrand lässt einen gerne an dem ein oder anderen Spot vorbei fahren ohne das man es bemerkt.
Viele „Attraktionen“ im landläufigen Sinne sind eher etwas für Wanderfreunde, zu denen ich mich eher weniger zähle.

England, irgendwie mein Lieblingsland, denn die Leute sind freundlich und hilfsbereit.
Das fahren mit Auto, Motorrad oder Wohnmobil ist chillig , ok, das Wetter ist durchwachsen und die Preise, naja … aber vielleicht ist gerade das sprunghafte Wetter der Grund warum die Engländer so freundlich und gelassen sind, so wird die Insel mich sicherlich erneut erwarten dürfen.